Was mich meine Brot-Experimente in diesem Jahr gelehrt haben
Anfang 2025 bin ich auf die Idee gekommen, mein eigenes Brot zu backen. Industrie- oder Bäckereiketten-Brot wird in den letzten Jahren immer gruseliger, und so wunderbare Brotgenüsse wie die der Backgeschwister gönnt man sich ja nicht jeden Tag.
Gut, dass ich eine Bäckerfreundin in meinem Umfeld habe. Ich habe Stefanie so viele Löcher in den Bauch gefragt, wie sie die Krume eines luftigen Weizenbrotes haben soll. Sie hat mir sogar einen Sauerteigstarter geschenkt, wie ihn die Profis in ihrer Backstube nutzen.
Einmal alles richtig machen
Dazu hab ich ein paar Wochen lang alles gelesen, was mir zum Brotbacken – es ist eine Wissenschaft! – unter die Finger kam. Ich habe sorgfältig abgemessen und gewogen, peinlichst genau Gärzeiten eingehalten. Habe versucht, jede kritische Temperatur hinzubekommen. Bloß nicht zu kalt, dann geht der Sauerteig nicht auf. Ein paar Grad zu heiß: Hefe tot. Kurz: ich hab getan, was ich bis dahin (in meinem Leben) immer getan hatte: Planen, Strukturieren, ich wollte alles RICHTIG machen – die sichere Nummer.
Ich habe mir wirklich Mühe gegeben.
Was kam raus?