Nach einem verregneten Wochenende gibt es am Sonntagabend keinen besseren Platz als die Küche. Oder die Couch mit einem Film, der verspricht, nicht so anstrengend zu werden. Deshalb netflixen wir den brasilianischen Film „Caramelo“.
Eine Rezensentin auf filmstarts.de schreibt:
„Caramelo ist kein Film – es ist ein Gefühl. Eine stille, aber tief bewegende Ode an das Leben, an Freundschaft und die heilende Kraft eines treuen Hundes.“
Na dann…
Die Geschichte ist nicht neu. Doch mit einem Film über einen jungen, ehrgeizigen Koch, der davon träumt, ein erfolgreiches Restaurant zu führen, kriegste mich immer. Klar ist: das wird keine rasante Fahrt auf der Überholspur. Caramelo heißt auch nicht der Koch, sondern der charmante vierbeinige Streuner mit dem goldbraunen Fell, den Pedro (das ist der Koch) adoptiert. Zunächst widerwillig.
Doch als Caramelo ihm in einer Lebenskrise zur Seite steht und zum Motivationsspender für ein lebenswertes Leben wird, wissen wir, wohin der Hase – sorry, der Hund natürlich – läuft.
Caramelo bleibt nicht der einzige Lebensretter. Auch menschliche Supporter*innen, begleiten unseren Koch auf seinem Weg, bis seine leckeren Coxinha (ein brasilianisches Streetfood-Hähnchen-Gebäck, das ich in Portugal exzessiv genascht habe) ihm zum Durchbruch verhilft. Hier eine „Bauanleitung für Coxinha“ auf Youtube für dich.
Was mein Herz jedoch endgültig schmelzen lässt, ist die Szene, in der Pedro zu Mama nach Hause kommt. Er ist auf der Suche nach einer besonderen Zutat fürs Business. Hatte ihr bis dahin verschwiegen, wie es um ihn steht. In Mamas Küche darf er zusammenbrechen, und Mama bäckt Zuckerküchlein für ihn. Dialogzeile Mama:
„Kochen heißt Liebe schenken.“
Sag ich doch.
Wenn du Lust bekommen hast, hier ein Filmtrailer
Oder hast du Lieblingsfilme, in denen das Kochen die Hauptrolle spielt? Verrätst du sie mir? Gleich hier im Kommentar.
Fotorechte hab ich am 12.12.25 bei Netflix beantragt
